FÜRACKER: ÜBER 1,28 MILLIONEN EURO FÜR GLASFASERANSCHLUSS IN KÜPS

Marktgemeinde erhält eine der ersten Förderzusagen nach der neuen BayGiBitR // 201 Adressen werden mit direktem Glasfaseranschluss erschlossen

„Unser bayerisches Ziel ist Gigabit bis in jedes Haus! Die Marktgemeinde Küps kommt diesem Ziel einen großen Schritt näher. Mit dem neu geplanten Ausbau erhalten 164 private und 37 gewerbliche Adressen einen direkten Glasfaseranschluss. Der Freistaat unterstützt die Gemeinde bei dieser wichtigen Zukunftsinvestition mit über 1,2 Millionen Euro“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der virtuellen Übergabe des Förderbescheids. „Verfügbarkeit und Qualität leistungsfähiger Breitbandnetze sind ein wichtiger Standortfaktor für Kommunen. Seit 2015 zeigt Küps herausragendes Engagement beim Vorantreiben der Glasfasererschließung. Diesen Einsatz hat der Freistaat bereits mit drei Förderbescheiden über 1,47 Millionen Euro auf Grundlage der bisherigen Breitbandrichtlinie aktiv unterstützt. Mit dem heutigen Bescheid erhält Küps insgesamt 2,76 Millionen Euro Förderung“, so Füracker.

Der Freistaat ist mit seiner im März 2020 in Kraft getretenen Bayerischen Gigabitrichtlinie europaweit Vorreiter: Als erste Region kann Bayern damit den Ausbau von Glasfasernetzen auch in Bereichen fördern, wo bereits schnelles Internet mit mind. 30 Mbit/s verfügbar ist (sog. „graue Flecken“). Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und über den Umfang der Fördergebiete. Im Zuge der bayerischen Breitbandförderung hat der Freistaat seit 2014 über 3.000 Förderbescheide übergeben und seinen Kommunen rund 1,2 Milliarden Euro Förderung zugesagt. Mehr als 56.000 Kilometer Glasfaser werden dadurch in Bayern verlegt. Der Erfolg der vergangenen Jahre ist im Bericht Digitale Infrastruktur in Bayern 2021 mit regionalen Zahlen und Grafiken dargestellt und kann eingesehen werden unter: www.schnelles-internet-in-bayern.de

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