FÜRACKER: HÖHERE FÖRDERSÄTZE FÜR DEN BREITBANDAUSBAU IN BAYERISCHEN KOMMUNEN

Freistaat hebt die Fördersätze des Bundesprogramms zum Breitbandausbau durch eigene Mittel auf bis zu 90%

„Der Breitbandausbau in Bayern ist ein Erfolgsprojekt. Über 95% aller bayerischen Haushalte sind bereits mit schnellem Internet versorgt. Aber wir bleiben nicht stehen. Wir erhöhen die Fördersätze bei der Kofinanzierung des Bundesprogramms auf durchschnittlich fast 90%“, gab Finanz- und Heimatminister Albert Füracker heute bekannt. Damit profitieren Gemeinden, die das Breitbandförderprogramm des Bundes nutzen, von den erhöhten Fördersätzen der Bayerischen Gigabitrichtlinie. „Dies soll zusätzlicher Anreiz für unsere Kommunen sein, den Breitbandausbau noch stärker voran zu treiben. Wir wollen Glasfaser bis in jedes Haus“, so Füracker weiter.

Der Freistaat fördert den Breitbandausbau mit sehr hohen Fördersätzen - nahezu alle Gemeinden in Bayern haben dies bereits genutzt: Bayern und seine Kommunen haben seit Ende 2013 freiwillig über 1,5 Mrd. € in den Glasfaserausbau und damit in die Breitbandversorgung von Privathaushalten, Unternehmen, Schulen und Krankenhäusern investiert. Bei der Nutzung des Breitbandförderprogramms des Bundes besteht aber noch weiteres Potential. In diesem Verfahren erhalten die Bayerischen Kommunen im Durchschnitt nur eine Förderung von gut 50%. Der Freistaat hat dafür ein Kofinanzierungsprogramm geschaffen, dessen Konditionen jetzt nochmals deutlich verbessert werden. Das bedeutet eine Steigerung der Fördersätze durch Landesmittel auf dann bis zu 90%. In Härtefällen sind sogar noch höhere Sätze möglich.

Die neueste deutschlandweite Erhebung zur Breitbandversorgung durch das BMVI belegt auch in handfesten Zahlen, dass sich der finanzielle bayerische Kraftakt ausgezahlt hat: Der Freistaat zählt zu den Spitzenreitern unter den Flächenländern: 96,2 % der bayerischen Haushalte sind mit schnellem Internet versorgt. Eine besonders hohe Dynamik weist dabei der Breitbandausbau im ländlichen Raum auf: Seit Ende 2013 hat sich die Versorgung von 27,1 % der Haushalte auf 90,0 % verbessert. „Das ist ein wichtiger Beitrag für Chancengleichheit in ganz Bayern“, hob Füracker hervor.

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