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FÜRACKER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEIDE FÜR DEN AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR IN OBERFRANKEN

32 Gemeinden profitieren // 20,4 Millionen Euro Fördermittel // zusätzlich 3.772 Euro für WLAN am Schiller-Gymnasium Hof

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 32 Gemeinden aus Oberfranken erhalten heute insgesamt rund 20,4 Millionen Euro Förderung“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Dienstag (4.12.) in Nürnberg. „Un-sere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und ermöglicht Glasfaser bis ins Haus. Wo dies geschieht, entscheiden allein die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Pla-nungshoheit“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitiert das Schiller-Gymnasium Hof mit 3.772 Euro als erste Einrichtung in Oberfranken von der am 1. Juni 2018 in Kraft getretenen neuen bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. Bayernweit können rund 4.800 öffentliche Schulen und 366 Plankrankenhäuser für die Glasfaseranbindung von einer Förderung von bis zu 50.000 Euro, für den Ausbau der WLAN-Infrastruktur von bis zu 5.000 Euro je Einrichtung profitieren. „Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus“, betonte Füracker. Mit diesen neu geschaffenen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Über 91 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet. Nach Abschluss aller bislang geplanten und aktuell laufenden Baumaßnahmen werden über 98 % der bayerischen Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser möglichst bis in die Gebäude zu verlegen (FTTB – Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

Die Gemeinden in Oberfranken engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Alle 214 oberfränkischen Gemeinden nutzen das Förderprogramm. 197 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 130,6 Millionen Euro zugesagt. Rund ein Drittel der Fördermittel von maximal rund 154 Millionen Euro für Oberfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 9 von 10 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 8 von 10 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird aktuell mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 43.000 km Glasfaserleitungen verlegt und weit über 736.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Unter allen Bundesländern ist in Bayern die Versorgung ländlicher Gemeinden mit schnellem Internet mittlerweile am besten. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.010 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach.

Mit dem Höfebonus startete die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Über 770 Verfahrenseinstiege erfolgten seit der Einführung des Höfebonus. Über 530 Kommunen planen, den Höfebonus zu nutzen. 155 Kommunen haben bereits Förderbescheide mit Höfebonus erhalten. „Damit können Versorgungslücken insbesondere im Außenbereich geschlossen werden“, betonte Füracker.

Heute wurden weitere 32 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von rund 20,4 Millionen Euro an folgende Gemeinden im Regierungsbezirk Oberfranken übergeben:

Markt Ebrach, Landkreis Bamberg: 75.551 €
Gemeinde Oberhaid, Landkreis Bamberg: 268.352 €
Gemeinde Mistelbach, Landkreis Bayreuth: 133.336 €
Gemeinde Mistelgau, Landkreis Bayreuth: 1.184.879 €
Gemeinde Ebersdorf b.Coburg, Landkreis Coburg: 280.876 €
Gemeinde Großheirath, Landkreis Coburg: 79.512 €
Stadt Rödental, Landkreis Coburg: 686.830 €
Gemeinde Sonnefeld, Landkreis Coburg: 435.428 €
Markt Gößweinstein, Landkreis Forchheim: 890.000 €
Gemeinde Feilitzsch, Landkreis Hof: 128.356 €
Gemeinde Gattendorf, Landkreis Hof: 1.152.261 €
Gemeinde Geroldsgrün, Landkreis Hof: 499.678 €
Stadt Helmbrechts, Landkreis Hof: 1.388.629 €
Gemeinde Issigau, Landkreis Hof: 156.721 €
Stadt Naila, Landkreis Hof: 767.961 €
Gemeinde Töpen, Landkreis Hof: 217.910 €
Gemeinde Trogen, Landkreis Hof: 161.524 €
Markt Küps, Landkreis Kronach: 886.626 €
Gemeinde Wilhelmsthal, Landkreis Kronach: 1.161.258 €
Markt Grafengehaig, Landkreis Kulmbach: 898.469 €
Markt Marktleugast, Landkreis Kulmbach: 1.186.683 €
Gemeinde Rugendorf, Landkreis Kulmbach: 392.686 €
Stadt Stadtsteinach, Landkreis Kulmbach: 875.507 €
Stadt Bad Staffelstein, Landkreis Lichtenfels: 894.986 €
Stadt Burgkunstadt, Landkreis Lichtenfels: 711.720 €
Gemeinde Hochstadt a.Main, Landkreis Lichtenfels: 171.908 €
Stadt Arzberg, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 790.000 €
Stadt Hohenberg a.d.Eger, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 643.570 €
Gemeinde Nagel, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 1.004.782 €
Markt Schirnding, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 557.257 €
Gemeinde Tröstau, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 916.574 €
Stadt Wunsiedel, Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge: 768.826 €

Zudem erhält die Stadt Hof als Sachaufwandsträger des Schiller-Gymnasiums Hof 3.772 Euro Fördermittel für den Ausbau von WLAN-Infrastruktur.

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