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FÜRACKER ÜBERGIBT FÖRDERBESCHEIDE FÜR DEN AUSBAU DER DIGITALEN INFRASTRUKTUR IN UNTERFRANKEN

16 Gemeinden profitieren // 7,8 Millionen Euro Fördermittel // zusätzlich 839.725 Euro für Glasfaser und WLAN an 29 Schulen

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 16 Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt rund 7,8 Millionen Euro Förderung“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Dienstag (4.12.) in Nürnberg. „Unsere Breitband-Strategie ist genau richtig für Bayern und er-möglicht Glasfaser bis ins Haus. Wo dies geschieht, entscheiden allein die Gemeinden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit“, betonte Füracker.

Zusätzlich profitieren 29 Schulen in Unterfranken mit insgesamt 839.725 Euro von der am 1. Juni 2018 in Kraft getretenen neuen bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen und Plankrankenhäuser (GWLANR). Der Freistaat unterstützt seine Kommunen weiterhin kräftig, damit sie ihre zentralen Einrichtungen direkt mit Glasfaser erschließen und die WLAN-Infrastruktur ausbauen können. Bayernweit können rund 4.800 öffentliche Schulen und 366 Plankrankenhäuser für die Glasfaseranbindung von einer Förderung von bis zu 50.000 Euro, für den Ausbau der WLAN-Infrastruktur von bis zu 5.000 Euro je Einrichtung profitieren. „Neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin setzen eine gigabitfähige digitale Infrastruktur vor Ort voraus“, betonte Füracker. Mit diesen neu geschaffenen Infrastrukturen ebnen wir den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung und Medizin und sorgen für eine zeitgemäße, komfortable Umgebung für Schüler und Patienten.

„Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, unterstrich Füracker. Über 91 Prozent der bayerischen Haushalte haben inzwischen Zugang zu schnellem Internet. Nach Abschluss aller bislang geplanten und aktuell laufenden Baumaßnahmen werden über 98 % der bayerischen Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt sein. Ziel der aktuellen Förderprojekte ist, diese Flächendeckung weiter zu steigern und die Glasfaser möglichst bis in die Gebäude zu verlegen (FTTB – Fiber to the building). „In Bayern geht der Breitbandausbau mit Riesenschritten voran“, hob Füracker hervor.

Die Gemeinden in Unterfranken engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 303 Gemeinden befinden sich in Unterfranken 98 Prozent im Förderverfahren. 243 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 85,1 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal 192 Millionen Euro für Unterfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Füracker.

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in Bayern läuft auf Hochtouren. 9 von 10 Haushalten in Bayern sind inzwischen an das schnelle Internet angeschlossen, 8 von 10 können bereits 50 Mbit/s und mehr nutzen. In keinem anderen Bundesland wird aktuell mehr Glasfaser gebaut. Bei den aktuellen Projekten werden über 43.000 km Glasfaserleitungen verlegt und weit über 736.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Unter allen Bundesländern ist in Bayern die Versorgung ländlicher Gemeinden mit schnellem Internet mittlerweile am besten. Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.010 von 2.056) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Alle Kommunen wurden zum Förderverfahren beraten. Jede zweite Kommune nutzt das Verfahren mehrfach.

Mit dem Höfebonus startete die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Über 770 Verfahrenseinstiege erfolgten seit der Einführung des Höfebonus. Über 530 Kommunen planen, den Höfebonus zu nutzen. 155 Kommunen haben bereits Förderbescheide mit Höfebonus erhalten. „Damit können Versorgungslücken insbesondere im Außenbereich geschlossen werden“, betonte Füracker.

Heute wurden 16 Bescheide für die Erschließung mit schnellem Internet mit einer Fördersumme von rund 7,8 Millionen Euro an folgende Gemeinden im Regierungsbezirk Unterfranken übergeben:

Gemeinde Johannesberg, Landkreis Aschaffenburg: 1.180.000 €
Markt Mömbris, Landkreis Aschaffenburg: 634.341 €
Stadt Bad Brückenau, Landkreis Bad Kissingen: 162.087 €
Stadt Hammelburg, Landkreis Bad Kissingen: 912.357 €
Gemeinde Motten, Landkreis Bad Kissingen: 419.906 €
Markt Wildflecken, Landkreis Bad Kissingen: 252.014 €
Markt Zeitlofs, Landkreis Bad Kissingen: 594.262 €
Stadt Eltmann, Landkreis Haßberge: 397.035 €
Markt Geiselwind, Landkreis Kitzingen: 856.189 €
Gemeinde Steinfeld, Landkreis Main-Spessart: 114.744 €
Markt Triefenstein, Landkreis Main-Spessart: 478.748 €
Stadt Bad Königshofen i.Grab, Landkreis Rhön-Grabfeld: 807.981 €
Gemeinde Hausen, Landkreis Rhön-Grabfeld: 207.545 €
Markt Saal a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 194.591 €
Gemeinde Hausen b.Würzburg, Landkreis Würzburg: 306.666 €
Gemeinde Leinach, Landkreis Würzburg: 259.283 €

Der Glasfaser- und WLAN-Ausbau folgender Einrichtungen im Regierungsbezirk Unterfranken wird gefördert:

Johann-Peter-Wagner-Grundschule Theres, Landkreis Haßberge: 30.471 €
Johann-Peter-Wagner-Mittelschule Theres, Landkreis Haßberge: 30.471 €
Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen, Landkreis Kitzingen: 36.915 €
Gymnasium Marktbreit, Landkreis Kitzingen: 21.728 €
Staatl. Berufsoberschule Kitzingen, Landkreis Kitzingen: 13.010 €
Staatl. Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt, Landkreis Kitzingen: 25.328 €
Staatl. Fachoberschule Kitzingen, Landkreis Kitzingen: 13.010 €
Staatliche Realschule Dettelbach, Landkreis Kitzingen: 45.604 €
Staatliche Realschule Kitzingen, Landkreis Kitzingen: 50.000 €
Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen i.Grabfeld, Landkreis Rhön-Grabfeld: 50.000 €
Dr.-Karl-Grünewald-Schule Staatliche Realschule Bad Königshofen i.Gr., Landkreis Rhön-Grabfeld: 25.712 €
Gymnasium Bad Königshofen i.Gr., Landkreis Rhön-Grabfeld: 50.000 €
Jakob-Preh-Schule Staatl. Berufsschule Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 12.452 €
Landwirtschaftsschule Bischofsheim, Landkreis Rhön-Grabfeld: 23.294 €
Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt, Landkreis Rhön-Grabfeld: 5.000 €
Meisterschule für Schneid- und Schleiftechnik des Landkreises Rhön-Grabfeld in Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 12.452 €
Rhön-Gymnasium Bad Neustadt, Landkreis Rhön-Grabfeld: 50.000 €
Staatl.Fachschule (Technikerschule) für Elektrotechnik Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 12.452 €
Staatl.Fachschule (Technikerschule) für Fahrzeugtechnik und Elektromobilität Bad Neustadt a.d. Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 12.452 €
Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim a.d. Rhön, Landkreis Rhön-Grabfeld: 24.638 €
Staatliche Berufsoberschule Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 17.529 €
Staatliche Fachoberschule Bad Neustadt a.d.Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld: 17.529 €
Staatliche Wirtschaftsschule Bad Neustadt a.d. Saale, Landkreis Rhön-Grabfeld:54.904 €
Friedrich-Rückert-Grundschule Stadtlauringen, Landkreis Schweinfurt: 47.735 €
Friedrich-Rückert-Mittelschule Stadtlauringen, Landkreis Schweinfurt: 47.735 €
Grundschule Grettstadt, Landkreis Schweinfurt: 35.563 €
Grundschule Kolitzheim, Landkreis Schweinfurt: 50.000 €
Grundschule Bergtheim, Landkreis Würzburg: 18.741 €
Grundschule Giebelstadt, Landkreis Würzburg: 5.000 €

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