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Söder: Schnelles Internet für Bad Aibling, Pfaffing, Schechen und Vogtareuth
Finanzminister überreicht insgesamt 1,7 Millionen Euro // alle Rosenheimer Gemeinden im Verfahren // noch 28 Millionen Euro Fördermittel offen

„Der Landkreis Rosenheim ist auf dem besten Weg zur Datenautobahn. Vier Rosenheimer Gemeinden erhalten heute insgesamt rund 1,7 Millionen Euro Förderung“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Überreichung der Breitband-Förderbescheide in Rosenheim. Als besonders lobenswert stellte Söder heraus, dass die vier Gemeinden interkommunal zusammengearbeitet haben. Dies mache die Planungen effizienter und beschleunige den Ausbau. Bei interkommunaler Zusammenarbeit erhöht sich die maximale Fördersumme der beteiligten Gemeinden um 50.000 Euro. „Alle 46 Gemeinden im Landkreis Rosenheim sind bereits im Förderverfahren, 20 Kommunen haben bereits einen Förderbescheid erhalten“, teilte Söder mit. „Mehr als acht Millionen Euro sind für schnelles Internet nach Rosenheim geflossen.“ Gleichzeitig betonte der Heimatminister, dass für den Landkreis Rosenheim insgesamt 36,88 Millionen Euro Fördergelder reserviert sind – ein Großteil somit noch zur Verfügung steht.

Oberbayern engagiert sich gut beim Breitbandausbau. Mit 459 Gemeinden befinden sich in Oberbayern 92 Prozent aller Kommunen im Förderverfahren. 130 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 38 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro in Oberbayern ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit engagieren sich bereits mehr als 95 Prozent (1.949) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den heute übergebenen Bescheiden starten nun schon 950 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von rund 348 Millionen Euro in den Breitbandausbau. „Fast die Hälfte aller bayerischen Gemeinden hat bereits einen Förderbescheid erhalten“, fasste Söder zusammen. Dafür wurden über 6.800 Beratungsgespräche vor Ort mit den Kommunen geführt. Allein bei den in Ausbau befindlichen Projekten werden über 14.500 km Glasfaserleitungen neu verlegt. Seit Übernahme der Verantwortung durch das StMFLH verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf rund 32 Prozent. Die Kommunen profitieren vom neuen, deutlich verbesserten und 1,5 Milliarden Euro schweren Breitband-Förderprogramm des Freistaats.

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