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Söder übergibt 19,8 Millionen Euro für schnelles Internet: 52 Kommunen aus Niederbayern erhielten Förderbescheide

„Breitband ist die Infrastruktur der Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 52 Gemeinden aus Niederbayern erhalten insgesamt über 19,8 Millionen Euro Förderung. Sie sind auf dem besten Weg zur digitalen Autobahn“, freut sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder, der am Dienstag (1.12.) die Förderbescheide für den Breitbandausbau in München übergab.

Niederbayern engagiert sich vorbildlich beim Breitbandausbau. Mit 254 von 258 Gemeinden befinden sich in Niederbayern 98 Prozent im Förderverfahren. 160 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von 58,5 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 216,7 Millionen Euro in Niederbayern ist aber noch offen. Söder forderte die Bürgermeister auf, sich weiter im Förderprogramm zu engagieren: „Schnelles Internet ist Grundstein für einen erfolgreichen ländlichen Raum.“

Bayernweit engagieren sich bereits über 92 % (1.900) aller Kommunen im Förderverfahren. Mit den in München neu übergebenen Bescheiden können schon 710 Kommunen mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 255 Millionen Euro in den Breitbandausbau starten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 6.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Mit unserem bundesweit einmaligen Förderprogramm von 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bringen wir ganz Bayern an das schnelle Netz. Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn“, kündigte Söder an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 6.300 persönlichen Gesprächen wurde fast jede Gemeinde beraten.

Der Ministerrat hat heute Eckpunkte für eine bayerische Kofinanzierung des Breitbandförderprogramms des Bundes beschlossen. Damit soll es Kommunen ermöglicht werden, zusätzliche Gelder aus dem neuen Bundesprogramm zum Breitbandausbau nutzen zu können. Die niedrigeren Fördersätze des Bundesprogramms werden auf das individuelle bayerische Niveau angehoben. Damit können Kommunen nun nochmals auf ihren bayerischen Förderhöchstbetrag zurückgreifen und eine noch höhere Flächendeckung bei der Versorgung mit schnellem Internet erreichen, betonte Söder.

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