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Der ländliche Raum holt auf - 13 Prozent Zuwachs an schnellem Internet im ländlichen Raum

„Der Breitbandausbau in Bayern läuft auf Hochtouren“, sagte Finanzminister Dr. Markus Söder heute. „Der ländliche Raum holt auf“, so Söder weiter. Allein im letzten Jahr stieg die Verfügbarkeit von schnellem Internet in ländlichen Gemeinden um 13 Prozent auf knapp 29 Prozent an. Dies zeigen die neuesten Zahlen über Breitband-Verfügbarkeit des TÜV Rheinland. Im Freistaat Bayern beträgt die Versorgung mit schnellem Breitband rund 65 Prozent. „Heute können in ganz Bayern rund 700.000 Haushalte mehr mit schnellem Internet surfen, als noch vor einem Jahr“, freute sich Söder.

Schnelles Internet ist die Infrastruktur der Zukunft und gerade für den ländlichen Raum von entscheidender Bedeutung, betonte Söder: „Wir wollen gleichwertige Lebensbedingungen in Stadt und Land und kein Bayern der zwei Geschwindigkeiten.“ Vor einem Jahr wurde die Aufgabe Breitbandausbau dem Finanz- und Heimatministerium übertragen. „Wir haben ein sehr aufwändiges Verfahren halbiert, die Beratung vor Ort organisiert, die Fördersumme im Einzelfall verdoppelt“, hob Söder hervor. Der Freistaat stellt für den Ausbau von schnellem Internet 1,5 Milliarden Euro bis 2018 bereit. Bayern vergibt damit deutschlandweit die meisten Fördermittel und hat europaweit mit die besten Förderbedingungen.

Landkreise und Gemeinden profitieren von der neuen, durch das Finanzministerium deutlich überarbeiteten Förderrichtlinie. Der Ausbau von „Schnellem Internet“ ist spürbar angelaufen. Mehr als 83 Prozent der bayerischen Gemeinden sind bereits aktiv im Förderprogramm. An 203 Gemeinden konnten Förderbescheide mit insgesamt rund 60 Millionen Euro Fördersumme überreicht werden. In naher Zukunft ste-hen rund 80 weitere Bescheide zur Vergabe an.

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