Registrierung Kontakte

DR. REICHHART: 76.480 EURO FÜR SCHNELLES INTERNET IN MERCHING UND STEINDORF

Heimatstaatssekretär übergibt Förderbescheide

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinden Merching und Steindorf im Landkreis Aichach-Friedberg haben dies erkannt“, freute sich Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an den 1. Bürgermeister von Merching, Martin Walch, (47.454 Euro) und an den 1. Bürgermeister der Gemeinde Steindorf, Paul Wecker, (29.026 Euro) am Freitag (13.04.) in Merching. Damit haben bereits 1.706 Gemeinden und mehr als drei Viertel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums“, betonte Dr. Reichhart.

Die Gemeinden in Schwaben engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 326 Gemeinden befinden sich in Schwaben 96 Prozent im Förderverfahren. 251 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt über 95,41 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von insgesamt 232,95 Millionen Euro für Schwaben ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an“, appellierte Dr. Reichhart.

Bayernweit sind bereits 98 Prozent (2.005) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.706 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 754 Millionen Euro in die Bauphase. Bei diesen Projekten werden rund 40.000 km Glasfaserleitungen verlegt und weit über 700.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt, vor allem im ländlichen Raum. Über 93.000 Haushalte erhalten einen Glasfaseranschluss bis in die Gebäude. Mehr als 1.000 Maßnahmen sind bereits abgeschlossen
und in Betrieb. Seit Ende 2013 wurden über 1,8 Mio. Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen. Das sind mehr Haushalte als die Bundesländer Bremen, Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Schleswig-Holstein jeweils insgesamt haben. In allen bayerischen Gemeinden ist mittlerweile ein Glasfaseranschluss vorhanden – alle Gemeinden sind auf der Datenautobahn.

Am 1. Juli 2017 startete mit dem Höfebonus die nächste Stufe der bayerischen Gigabit-Initiative. Damit sollen vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit Glasfaser (FTTB) erschlossen werden. „Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen. Das sind vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Gerade diese Gemeinden wollen wir beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen zusätzlich unterstützen“, hob Dr. Reichhart hervor. Im Regierungsbezirk Schwaben können voraussichtlich 90 Kommunen mit rund 60 Millionen Euro profitieren und bisher unversorgte Bereiche erschließen. Die bisherigen individuellen Förderhöchstbeträge der Kommunen werden verdoppelt. Der Fördersatz wird auf 80 % angehoben. Kommunen mit einem bereits erhöhten Fördersatz von 90 % behalten diesen. „Damit können auch kleine Weiler und Einzelgehöfte an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Bayern braucht flächendeckend schnelles Internet“, so Dr. Reichhart.

zurück